80 Jahre BALLERSTAEDT: Wie aus undichten Verschlüssen ein Geschäftsmodell wurde

Mit Stolz blickt die BALLERSTAEDT & CO. OHG auf acht Jahrzehnte erfolgreicher Unternehmensgeschichte zurück. Seit der Gründung im Jahr 1946 hat sich das Familienunternehmen zu einem international anerkannten Spezialisten für Siegeltechnologie entwickelt. Das 80-jährige Firmenjubiläum wurde am 3. Juli 2026 gefeiert – ein besonderer Anlass, um auf die Vergangenheit zurückzublicken und zugleich den Blick nach vorne zu richten.
Von Kiel nach Rastatt – eine Erfolgsgeschichte beginnt
Die Geschichte von BALLERSTAEDT begann am 1. Februar 1946 in Kiel. Gegründet von Günther Ballerstaedt, Helmut Galster, Heinz Lützenkirchen und Engelbert Rohwedder, war das Unternehmen zunächst als Produzent von Uhrmacherchemikalien tätig und stand von Beginn an für Zuverlässigkeit, Qualität und Kundennähe. Bereits zehn Jahre später, im Jahr 1956, erfolgte der Umzug nach Rastatt – ein entscheidender Schritt für die weitere Entwicklung des Unternehmens.
In den 60er-Jahren wurden die bisherigen Glasverpackungen der Uhrmacherchemikalien durch Kunststoffbehälter ersetzt, ein Problem dabei war jedoch die Dichtigkeit der Verschlüsse. Um dieses für sich selbst zu lösen, entwickelte das Unternehmen die ersten Siegelverschlüsse aus Aluminium und die dazu gehörenden Siegelgeräte – damals eine echte Innovation, die für Aufsehen in der gesamten Branche sorgte. In kürzester Zeit entstand ein erfolgreiches Siegel-Verschluss-System, mit dem BALLERSTAEDT bis heute erfolgreich am Markt ist.
Wachstum durch Innovation
Ein wichtiger Meilenstein war der Generationswechsel im Jahr 1987, als Harald Ballerstaedt und André Rohwedder die Unternehmensleitung übernahmen. Unter ihrer Führung setzte das Unternehmen seinen Wachstumskurs konsequent fort. Neue Produktions- und Lagerhallen entstanden, Investitionen in moderne Stanz- und Schneidtechnik erhöhten die Leistungsfähigkeit, und mit dem Neubau des heutigen Firmenstandorts im Jahr 2001 wurden die Voraussetzungen für weiteres Wachstum geschaffen.
Qualität und Nachhaltigkeit wurden dabei zu festen Bestandteilen der Unternehmensphilosophie. Zertifizierungen nach ISO 9001, ISO 14001 sowie HACCP unterstreichen seit vielen Jahren den hohen Anspruch an Produkte und Prozesse. In den vergangenen Jahren kamen umfangreiche Investitionen in Digitalisierung, moderne Drucktechnologien und nachhaltige Produktionsverfahren hinzu.
Heute beliefert BALLERSTAEDT mehr als 1000 Kunden in über 65 Ländern weltweit und zählt zu den führenden Anbietern von Siegelsystemen für die Lebensmittel-, Pharma-, Kosmetik- und Chemieindustrie. Das Unternehmen steht für maßgeschneiderte Lösungen, hohe Innovationskraft und eine enge Partnerschaft mit seinen Kunden.
Ein Jubiläum voller Begegnungen
Das Jubiläumsjahr wurde am 3. Juli 2026 gebührend gefeiert. Nach der offiziellen Begrüßung durch den Geschäftsführenden Gesellschafter Harald Ballerstaedt, bot ein abwechslungsreiches Programm spannende Einblicke in die Unternehmensgeschichte. Historische Bilder und persönliche Erinnerungen machten die Entwicklung des Unternehmens lebendig.
Die Geschäftsführung würdigte die Leistung mehrerer Generationen von Mitarbeitenden, die mit ihrem Engagement den Erfolg des Unternehmens möglich gemacht haben. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Zukunft weiterhin von Innovationskraft, Kundenorientierung und nachhaltigem Handeln geprägt sein wird.
Gemeinsam in die Zukunft
80 Jahre BALLERSTAEDT stehen für Beständigkeit in Zeiten des Wandels. Was 1946 mit unternehmerischem Mut und einer klaren Vision begann, ist heute ein international erfolgreiches Unternehmen mit starken Wurzeln und klaren Zukunftszielen.
Das Jubiläum war daher nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch ein Zeichen der Dankbarkeit gegenüber allen Mitarbeitenden, Kunden und Partnern, die diesen Weg begleitet haben. Mit Innovationsfreude, Verantwortungsbewusstsein und Leidenschaft wird BALLERSTAEDT auch in Zukunft seinem Leitsatz treu bleiben: Produkte zuverlässig schützen und nachhaltige Lösungen für kommende Generationen entwickeln.




